LinkedIn-Report: Die wichtigsten HR-Trends in 2020

Welche Trends werden dieses Jahr weltweit die Arbeitswelt und das Personalwesen am meisten prägen? Das berufliche soziale Netzwerk Linkedin befragte Personaler, welche Entwicklungen aus ihrer Sicht am bedeutendsten sind. Dabei kristallisierten sich vier Themen heraus.

Für den aktuellen Global Talent Trends Report befragte Linkedin von August und September 2019 weltweit 7098 Personaler und Personalentscheider. Außerdem wurden zwischen Mai und November die Datenpunkte von über 660 Millionen Mitgliedern des Netzwerks aus mehr als 200 Ländern ausgewertet. Aus der Auswertung kristallisierten sich vier Hauptthemen für 2020 heraus.

Mitarbeitererfahrung

Fast alle befragten Personaler (96 Prozent) erwarten, dass die Employee Experience dieses Jahr an Bedeutung gewinnt. Rund drei Viertel (77 Prozent) der Unternehmen arbeiten derzeit daran, die Mitarbeitererfahrung zu verbessern. Die Zahl der Jobinserate, in denen der Begriff „Employee Experience“ vorkommt, ist in den letzten fünf Jahren um das 24-Fache gestiegen. 77 Prozent der Studienteilnehmer denken, dass ein Investieren in die Employee Experience die Mitarbeiterbindung stärkt. 71 Prozent sagen, die Produktivität verbessere sich dadurch.

Datenbasierte HR-Entscheidungen

Knapp drei von vier HR-Experten (73 Prozent) gehen davon aus, dass People Analytics, also datenbasierte Entscheidungen im Personalwesen, in den kommenden fünf Jahren in ihrem Unternehmen einen hohen Stellenwert haben werden. Von 2014 bis 2019 hat die Zahl der Personaler, die sich nach eigener Aussage mit Datenanalysen auskennen, um 242 Prozent zugenommen.

Interne Stellenbesetzung

Zurzeit setzen mehr Unternehmen auf die interne Personalbeschaffung. 73 Prozent der Personaler geben an, dass Internal Recruiting in ihrem Unternehmen an Bedeutung gewinnt. Laut Linkedin bleiben Mitarbeiter Arbeitgebern, die viele Stellen intern besetzen, im Schnitt 41 Prozent länger treu als anderen.

Multigenerationale Belegschaften

Da Mitarbeiter, so Linkedin, später in Rente gingen und Nachwuchskräfte früher ins Arbeitsleben einstiegen, werde das Altersspektrum in Unternehmen immer breiter. Unternehmen müssten deshalb die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Baby Boomer bis Generation Z erfolgreich zusammenarbeiten und sollten dies als Chance sehen. 89 Prozent der befragten Personaler glauben, dass eine multi-generationale Belegschaft (englisch: Multigenerational Workforce) das Unternehmen erfolgreicher macht.

Der vollständige Report in englischer Sprache kann > hier zum Download angefordert werden.

Von:Ute Wolter

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